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Marx-Kreislauf trifft Piketty-Klassen

1000 Personen in drei Klassen, log-normale Startverteilung — beobachtet durch die zwei Marx-Kreisläufe.

Dieselbe Setup-Logik wie im Hauptmodell: 30% Have-Nots (Startverm. ⌀ 10k €), 60% Have-Somes (⌀ 150k €), 10% Have-Lots (⌀ 1 M €) — jeweils log-normal um den Mittelwert verteilt, sodass die Lorenzkurve gleich am Anfang realistisch schief steht.

Wofür stehen die Klassen ökonomisch? Have-Nots leben ausschließlich vom C–M–C-Kreislauf (Lohn → Konsum), Have-Lots fast nur vom M–C–M'-Kreislauf (Kapital → Mehrwert), Have-Somes sitzen mit 90/10-Mix mehr im Konsum als in der Investition. Jeder Agent wächst pro Zyklus mit seiner persönlichen Mischung aus g und r — gedämpft durch klassenspezifischen Konsum.

5.00%
1.50%
Jahr 0 · Gini 0.000

C–M–C — Konsum (× 1+g pro Zyklus)

verkaufen kaufen neue Ware C M C
Partikelfarben ≈ Klassen-Beteiligung am Konsumkreislauf

M–C–M' — Investition (× 1+r pro Zyklus)

investieren verkaufen Mehrwert M C M'
Partikelfarben ≈ Klassen-Beteiligung am Kapitalkreislauf
Have-Nots Have-Somes Have-Lots

Durchschnittsvermögen pro Klasse (log)

Anteil am Gesamtvermögen 0% / 0% / 0%

Lorenzkurve Gini 0.000

Mechanik: Pro Jahr wächst jedes Vermögen W mit der personalisierten Rate g·gWeight + r·(1−gWeight); davon wird der klassenabhängige Konsum (95/70/30%) wieder abgezogen. Have-Lots akkumulieren am schnellsten, weil sie ihren Mehrwert weitgehend wieder ins Kapital stecken (M–C–M'-Logik), Have-Nots stagnieren, weil sie ihr Einkommen sofort wieder verkonsumieren (C–M–C-Logik). Solange r > g, kippt die Lorenzkurve mit der Zeit immer weiter nach rechts unten.