Dieselbe Setup-Logik wie im Hauptmodell: 30% Have-Nots (Startverm. ⌀ 10k €), 60% Have-Somes (⌀ 150k €), 10% Have-Lots (⌀ 1 M €) — jeweils log-normal um den Mittelwert verteilt, sodass die Lorenzkurve gleich am Anfang realistisch schief steht.
Wofür stehen die Klassen ökonomisch? Have-Nots leben ausschließlich vom C–M–C-Kreislauf (Lohn → Konsum), Have-Lots fast nur vom M–C–M'-Kreislauf (Kapital → Mehrwert), Have-Somes sitzen mit 90/10-Mix mehr im Konsum als in der Investition. Jeder Agent wächst pro Zyklus mit seiner persönlichen Mischung aus g und r — gedämpft durch klassenspezifischen Konsum.
Mechanik: Pro Jahr wächst jedes Vermögen W mit der personalisierten Rate g·gWeight + r·(1−gWeight); davon wird der klassenabhängige Konsum (95/70/30%) wieder abgezogen. Have-Lots akkumulieren am schnellsten, weil sie ihren Mehrwert weitgehend wieder ins Kapital stecken (M–C–M'-Logik), Have-Nots stagnieren, weil sie ihr Einkommen sofort wieder verkonsumieren (C–M–C-Logik). Solange r > g, kippt die Lorenzkurve mit der Zeit immer weiter nach rechts unten.